Unsere Pflanzen - Herkunft und Kultur

Kulturformen von Aquarienpflanzen im Gewächshaus

Aquarienpflanzen werden ihrem natürlichen Ursprung entsprechend in der jeweilgen Form kultiviert und vermehrt - ausgenommen die Vermehrung spezieller und schwieriger Arten im Labor.

Vereinzelt hält sich noch immer die Auffassung unter Aquarianern, dass Pflanzen die "an der Luft" stehen die schlechteren sind.
Nun, diese Meinung basiert auf Unwissenheit und ist auch völlig unbegründet. Wir möchten an dieser Stelle daher die Kulturformen erläutern und deren Zweckmäßigkeit kurz darstellen.


Die submerse Kultur

Unter den Aquarienpflanzen gibt es Arten, die nur unter Wasser lebensfähig sind und ohne Wasser schnell vertrocknen würden.

Arten dieser Kategorie sind überwiegend schnellwachsende Aquarienpflanzen, vermehren sich über Ausläufer und sind darauf angewiesen, einen großen Teil der benötigten Nährstoffe über die Blätter aufzunehmen.

In Wasserpflanzengärtnereien ist die Kultur der submersen Form sehr aufwändig und wird wird durch hohe Energiekosten begleitet.

Die europäischen Wasserpflanzengärtnereien bedienen sich daher der Kompetenz großer Pflanzenfarmen am natürlichen Standort, wo viele submerse Arten wesentlich effektiver vermehrt werden können.

 


Die emerse Kultur

Nahezu 90 Prozent der Aquarienpflanzen werden in allen Gärtnereibetrieben weltweit emers, unter tropischen Bedingungen im Gewächshaus herangezogen und kultiviert. Die Pflanzen wachsen dadurch gesünder, kräftiger, können Kraftreserven aufbauen und sind frei von Schädlingen und Algen.

Da auch die Struktur solcher Pflanzen stabiler ist, ergeben sich auf dem späteren Versandweg kaum Beschädigungen und der Aquarianer erhält vital starke Pflanzen, die sich völlig problemlos  und ganz von allein in die submere Aquarienkultur

überführen lassen. Die emerse Kulturform ist bei allen Wasserpflanzen sinnvoll, die in der Natur auch in Sumpfzonen und Gewässern mit schwankenden Wasserständen vorkommen.

Im Aquarium können emers lebensfähige Pflanzen auch über die Wasseroberfläche hinaus wachsen. Der untere Teil bleibt meist submers ausgebildet, während die Pflanze über Wasser ihre Landform ausbildet. Dieser Effekt wird insbesondere von Aquarianern geschätzt, die offene Aquarien betreiben und damit den Reiz eines Aquariums noch umfangreicher gestalten können.

Zu berücksichtigen ist, dass die Temperaturen in einem Gewächshaus unter europäischen
Wetterbedingungen im Winter etwas kühler als im Sommer sind.
50 Grad Temperaturunterschied zwischen -10 Grad Aussentemperatur und +40 Grad Gewächshaustemperatur lassen sich weder mit vertrebarem technischen Aufwand, noch mit Blick auf den Energieverbrauch realisieren. Kaum ein Kunde wäre vermutlich bereit, für 5cm mehr Wuchshöhe einen Aufpreis von 10 Euro zu bezahlen.

Daher wachsen die Pflanzen in den kühleren und sonnenarmen Wintermonaten etwas langsamer und können im Vergleich zum Sommer auch etwas kleiner sein, was speziell für die Wuchshöhe von Mutter- und Schaupflanzen gilt, als auch für sehr kleine, lichthungrige Vordergrundpflanzen.

 


Laborkulturen - InVitro / 1-2 Grow

IInVitro Laborpflanzenn den letzten Jahren vollzog sich ein Wandel in der Aquaristik, welcher neue Ansprüche und Herausforderungen an die Bepflanzung eines Aquariums stellte. Naturaquaristik und Aquascaping brachten nicht nur den Einzug neuer Pflanzenarten hervor, es galt auch der besonderen Empfindlichkeit neuer Beckenbewohner (Zwerggarnelen) zu entsprechen.
So wurde die Vorstufe der eigentlichen Pflanzenvermehrung in Gärtnereibetrieben für die Aquarianer immer interessanter und gilt speziell bei anspruchsvollen und empfindlichen Pflanzenarten als Problemlöser.


So ist z.B. die Ammania sp. 'bonsai' überwiegend nur als InVitro Kultur im Handel, während die Rotala macrandra 'Japan' als Laborkultur sogar besser für die Eingewöhnung im Aquarium geeignet ist, als eine vorkultivierte Pflanze. Selbiges gilt ebenso für die Heteranthera zosterifolia und Marsilea hirsuta, um nur einige Arten zu nennen. Grundsätzlich sind fast alle als Topfpflanze gehandelten Arten als InVitro Kultur bei uns bestellt werden.

InVitro Pflanzen sind junge Kulturen, die direkt aus dem Labor geliefert werden. In dieser Kulturform sind die Pflanzen garantiert frei von Algen, Schenken und Keimen und deswegen optimal für Garnelen und empfindliche Fische geeignet.

Weiterer Vorteil - die kleinen Kulturbecher enthalten bereits die Menge an Pflanzen, die sonst auf 4-5 Töpfe für die weitere Kultur aufgeteilt werden. Für den Kunden ein klarer Preisvorteil!

Aber das ist noch nicht alles!
InVitro Kulturen sind absolut unempfindlich auf dem Versandweg und müssen bei Ankunft auch nicht schnellstmöglich eingepflanzt werden.

Längere Versandwege oder Verzögerungen bei der Einpflanzung stellen kein Problem mehr dar.

Sofern Sie eine bestimmte Pflanze als InVitro Kultur wünschen und wir diese nicht in unserem Angebot gelistet haben, sprechen Sie uns bitte darauf an. Wir können Ihnen fast jede Pflanze als InVitro Variante liefern.

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